Berufswelten Energie & Wasser: Ausbildung Bauwesen und Vermessung
Berufswelten Energie & Wasser: Ausbildung Bauwesen und Vermessung

Bauwesen und Vermessung

Wir bauen auf Dich

Die zahlreichen Berufe des Berufsfelds Bauwesen und Vermessung bieten Dir eine Vielfalt an Möglichkeiten. Du kannst bei der Planung und Errichtung von Bauwerken mitwirken, in der Gebäude- bzw. Versorgungstechnik arbeiten oder aber auch Vermessungen durchführen und gesammelte Geodaten anschließend aufbereiten. Hierfür benötigst Du Kenntnisse in den Fächern Mathematik und Physik.

  • Bauzeichner/in

    Ob im Leitungsbau, Brunnenbau oder Wasserbau – als Bauzeichner kannst Du überall dort arbeiten, wo maßstabsgerechte Zeichnungen und Pläne von Konstruktionen und Bauwerken angefertigt werden sollen. Zu Deinen täglichen Aufgaben zählen technische Zeichnungen, die Entwicklung von Entwurfsskizzen oder technisch-präzisen Gesamtwerken. Ver- und Entsorgungsbetriebe, Ingenieurbüros und Behörden der Wasserwirtschaft erteilen hierzu Aufträge und genaue Vorgaben.

    Als Auszubildender zum Bauzeichner erlernst Du:

    • das Wissen über erste Schritte bei einem Bauprozess
    • die anerkannten Regeln der Technik
    • die Anwendung von Vermessungsgeräten

    Nach Deiner Ausbildung kannst Du Dich in einem dieser Bereiche spezialisieren:

    • Tiefbau
    • Hochbau
    • Ingenieurbau

    Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Ein bestimmter Schulabschluss ist rechtlich nicht vorgeschrieben. Die meisten Industriebetriebe stellen Auszubildende mit mittlerem Schulabschluss (Realschulabschluss) oder mit Hochschulreife (Abitur) ein. Handwerksbetriebe nehmen vor allem Auszubildende mit mittlerem Schulabschluss.

    Gehalt

    Während der Ausbildung verdienst Du im Durchschnitt:

    1. Ausbildungsjahr: € 765 bis € 850 (Baugewerbe*), € 730 bis € 768 (Ingenieurbüros*)
    2. Ausbildungsjahr: € 970 bis € 1.200 (Baugewerbe*), € 901 bis € 948 (Ingenieurbüros*)
    3. Ausbildungsjahr: € 1.190 bis € 1.475 (Baugewerbe*), € 1.072 bis € 1.128 (Ingenieurbüros*)

    Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) — Stand: 01.10.2019

    Laut Gehalt.de verdient ein Bauchzeicher im Durchschnitt zwischen2.099 € und 2.848 € brutto pro Monat.

  • Brunnenbauer/in

    Die Zeiten, in denen sich Brunnenbauer mit Spitzhacke und Schaufel auf der Suche nach Wasser in die Erde gruben, sind längst vorbei: Der heutige Brunnenbauer ist ein bestens ausgebildeter Spezialist, der mit der Bedienung leistungsstarker Bohrgeräte ebenso vertraut ist wie mit der geologischen Bestimmung des Untergrundes.

    Doch trotz aller Veränderungen hat sich sein Hauptaufgabenfeld im Verlauf der Jahre nur gering verändert: Auch heute steht die Erschließung von Trink- und Brauchwasserbrunnen im Mittelpunkt dieses spannenden und abwechslungsreichen Berufes.

    Die Ausbildung zum Brunnenbauer dauert 3 Jahre. Voraussetzung für die Ausbildung ist zumeist ein Hauptschulabschluss, einige Industriebetriebe wählen hingegen häufig Bewerber mit einem mittleren Bildungsabschluss (Realschulabschluss, mittlere Reife) aus.

    Gehalt

    Während der Ausbildung verdienst Du im Durchschnitt:

      Quelle: Bundesagentur für Arbeit, berufenet.arbeitsagentur.de

      1. Ausbildungsjahr: € 765 bis € 850
      2. Ausbildungsjahr: € 970 bis € 1.200
      3. Ausbildungsjahr: € 1.190 bis € 1.475

      Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) — Stand: 01.08.2019

      Laut Gehalt.de verdient ein Brunnenbauer im Durchschnitt zwischen 2.472 € und 3.438 € brutto pro Monat.

       

       

    • Geomatiker/in

      Als Geomatiker führst Du geografische Vermessungen durch und bewertest bereits vorhandene geografische Daten. Diese bereitest Du mithilfe spezieller Software zu Karten, Grafiken und anderen Darstellungsformen auf. Du erlernst Fertigkeiten im Bereich der Kartografie, in der Luftbildauswertung und der Landkartengestaltung. Die erstellten Daten sicherst Du in Datenbanken und verknüpfst sie mit bereits vorhandenen Daten. Mögliche Arbeitgeber sind die öffentliche Verwaltung, Architektur- und Vermessungsbüros sowie Verlage.

      Voraussetzung für die 3-jährige Ausbildung ist die Hochschulreife (Abitur).

      Gehalt

      Während Deiner Ausbildung verdienst Du durchschnittlich:

      • 1. Ausbildungsjahr: 918 Euro (öffentlicher Dienst), 603 bis 703 Euro (gewerbliche Wirtschaft)
      • 2. Ausbildungsjahr: 968 Euro (öffentlicher Dienst), 678 bis 966 Euro (gewerbliche Wirtschaft)
      • 3. Ausbildungsjahr: 1.014 Euro (öffentlicher Dienst), 905 bis 1.200 Euro (gewerbliche Wirtschaft)

      Quelle: Agentur für Arbeit, berufenet.arbeitsagentur.de

      Laut Steuerklassen.com verdient ein Geomatiker im Durchschnitt ca. 2.104 € brutto pro Monat.

       

       

    • Kanalbauer/in

      Als Kanalbauer verlegst und sanierst Du Kanäle. Dafür vermisst Du Arbeitsstrecken und planst den Materialverbrauch. Du kümmerst Dich um die Bereitstellung der notwendigen Maschinen, mit denen Du anschließend die Schächte ausgräbst. Rohrleitungen verlegst Du mit leichtem Gefälle, sodass das Wasser abfließen kann. Für diese Arbeit erlernst Du auch, Abwassermengen zu berechnen und Schadstoffe zu erkennen.

      Voraussetzung für die 3-jährige Ausbildung ist der Hauptschulabschluss.

      Voraussetzungen

      Du bist für den Beruf des Kanalbauers geeignet, wenn Du

      • in einer guten körperlichen Verfassung und
      • belastbar bist,
      • ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen sowie
      • technisches und handwerkliches Verständnis hast.
      Gehalt

      Während der Ausbildung verdienst Du im Durchschnitt:

      1. Ausbildungsjahr: € 765 bis € 850
      2. Ausbildungsjahr: € 970 bis € 1.200
      3. Ausbildungsjahr: € 1.190 bis € 1.475

      Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) — Stand: 01.08.2019

      Laut Gehalt.de verdient ein Kanalbauer im Durchschnitt zwischen 2.516 € und 4.022 € brutto pro Monat.

      Fortbildungsmöglichkeiten

      Nach Deiner Ausbildung zum Kanalbauer kannst Du an Fortbildungen (z. B. Seminaren, Lehrgängen) teilnehmen und könntest so auch einen dieser Berufe im Laufe Deines Berufslebens ausüben:

      • Vorarbeiter
      • Schachtmeister
      • Geprüfter Polier
      • Bautechniker
      • Bauingenieur
    • Rohrleitungsbauer/in

      Als Rohrleitungsbauer beschäftigst Du Dich mit den Lebensadern unserer Gesellschaft, in denen Erdgas, Wasser, Fernwärme, Strom oder Daten transportiert werden.

      Deine Aufgaben sind

      • Pläne lesen und zeichnen,
      • unterschiedliche Werkstoffe bearbeiten,
      • Montieren von Rohrleitungen,
      • Herstellen von Anschlüssen,
      • Prüfen, Warten, Inspizieren, Dokumentieren.

      Die Berufsausbildung dauert drei Jahre. Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgesehen. Die meisten Betriebe stellen überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein.

      Gehalt

      Während der Ausbildung verdienst Du im Durchschnitt:

      1. Ausbildungsjahr: € 765 bis € 850
      2. Ausbildungsjahr: € 970 bis € 1.200
      3. Ausbildungsjahr: € 1.190 bis € 1.475

      Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) — Stand: 01.08.2019

      Laut Steuerklassen.com verdient ein Rohleitungsbauer im Durchschnitt ca. 1.573 € brutto pro Monat.

    • Spezialtiefbauer/in

      Als Spezialtiefbauer hast Du es in Deinem Arbeitsalltag mit großen Dimensionen zu tun. Hier dreht sich alles um Großbauwerke und Brücken. Anhand von Bodenproben, die Du selbständig entnimmst, planst Du das weitere Vorgehen. Du montierst Verankerungssysteme, auf denen später die Fundamente gebaut werden. Abwechslung ist in dieser Ausbildung garantiert: Auch der Tunnelbau fällt in den Aufgabenbereich des Spezieltiefbauers. So kann es durchaus sein, dass Du Dich mit Tunnelbaumaschinen ins Berginnere gräbst.

      Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Ein bestimmter Schulabschluss ist rechtlich nicht vorgeschrieben. Die meisten Betriebe stellen Auszubildende mit der mittleren Reife ein.

      Gehalt

      Während der Ausbildung verdienst Du im Durchschnitt:

      1. Ausbildungsjahr: € 765 bis € 850
      2. Ausbildungsjahr: € 970 bis € 1.200
      3. Ausbildungsjahr: € 1.190 bis € 1.475

      Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) — Stand: 02.12.2019

      Laut Steuerklassen.com verdient ein Spezialtiefbauer im Durchschnitt ca. 2.285 € brutto pro Monat.

    • Straßenbauer/in

      Als Straßenbauer dreht sich bei Dir alles um den Asphalt. Jegliche Art von Straßen, Geh- und Fahrradwege, Autobahnen und Flugplätze – für all das bist Du verantwortlich. Mit Baggern, Raupen und Walzen führst Du den gesamten Bau durch und planierst und verdichtest Bodenmassen. Auch Pflasterarbeiten und Entwässerungsgräben gehören zu Deinem Aufgabengebiet.

      Die Berufsausbildung dauert drei Jahre. Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgesehen. Die meisten Betriebe stellen überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein.

      Gehalt

      Während der Ausbildung verdienst Du im Durchschnitt:

      1. Ausbildungsjahr: € 765 bis € 850
      2. Ausbildungsjahr: € 970 bis € 1.200
      3. Ausbildungsjahr: € 1.190 bis € 1.475

      Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) — Stand: 02.12.2019

      Laut Gehalt.de verdient ein Straßenbauer im Durchschnitt zwischen 2.450 € und 3.660 € brutto pro Monat.

       

       

    • Tiefbaufacharbeiter/in

      Als Tiefbaufacharbeiter stellst Du Baugruben, Gräben sowie Verkehrswege und -flächen her. Du baust Ver- und Entsorgungssysteme ein und wirkst bei Brunnenbohrungen und im Tunnelbau mit. Dabei kann es sich um Neubau- oder Sanierungsarbeiten handeln.

      Bei der Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter kannst Du einen der folgenden Schwerpunkte auswählen:

      • Straßenbauarbeiten
      • Rohrleitungsbauarbeiten
      • Kanalbauarbeiten
      • Brunnen- und Spezialtiefbauarbeiten
      • Gleisbauarbeiten

      Im Schwerpunkt Straßenbauarbeiten bist Du als Tiefbaufacharbeiter z. B. für das Anlegen von Böschungen und Randbefestigungen zuständig, pflasterst Gehwege und asphaltierst Straßen.

      Das Verlegen von Rohren für Gas- und Wasserleitungen und die Herstellung von Kabelschächten erlernst Du im Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten.

      Wenn Du den Schwerpunkt Kanalbauarbeiten wählst, verlegst Du Betonrohre und baust Einstiegsschächte.

      Im Schwerpunkt Brunnenbau- und Spezialtiefbauarbeiten bedienst Du Bohrgeräte und installierst Wasserförderungsanlagen.

      Wählst Du den Schwerpunkt Gleisbauarbeiten, erstellst Du den Unterbau für Gleise und verlegst Schienen.

      Die Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter dauert 2 Jahre. Ein bestimmter Schulabschluss ist rechtlich nicht vorgeschrieben. Die meisten Betriebe stellen Auszubildende mit einem Hauptschulabschluss ein.

      Gehalt

      Während der Ausbildung verdienst Du im Durchschnitt:

      1. Ausbildungsjahr: € 765 bis € 850
      2. Ausbildungsjahr: € 970 bis € 1.200

      Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) — Stand: 01.08.2019

      Laut Steuerklassen.com verdient ein Tiefbaufacharbeiter im Durchschnitt ca. 1.693 € brutto pro Monat.

       

       

    • Vermessungs-Techniker/in

      Als Vermessungstechniker bist Du vor Ort für Vermessungen zuständig und verarbeitest bzw. visualisierst anschließend die gewonnenen Daten am Computer. Dabei erstellst oder aktualisierst Du Pläne, Karten, Kataster o. Ä.

      Bei der Ausbildung hast Du die Wahl zwischen diesen beiden Fachrichtungen:

      • Bergvermessung
      • Vermessung

      Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Ein bestimmter Schulabschluss ist dafür rechtlich nicht vorgeschrieben. Im Allgemeinen stellen Betriebe und Verwaltungen überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss (Realschulabschluss) oder Hochschulreife (Abitur) ein.

      Gehalt

      Während Deiner Ausbildung (Fachrichtung Bervermessung) verdienst Du durchschnittlich:

      1. Ausbildungsjahr: € 630 (Bergbau), € 987 (öffentlicher Dienst)
      2. Ausbildungsjahr: € 691 (Bergbau), € 1.041 (öffentlicher Dienst)
      3. Ausbildungsjahr: € 742 (Bergbau), € 1.091 (öffentlicher Dienst)

      Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) — Stand: 01.08.2019

      Laut Gehalt.de verdient ein Vermessungs-Techniker (Fachrichtung Bergvermessung) im Durchschnitt zwischen 2.236 € und 3.230 € brutto pro Monat.

      Während Deiner Ausbildung (Fachrichtung Vermessung) verdienst Du durchschnittlich:

      1. Ausbildungsjahr: € 643 (Ingenieurbüros), € 1.018 (öffentlicher Dienst)
      2. Ausbildungsjahr: € 806 (Ingenieurbüros), € 1.068 (öffentlicher Dienst)
      3. Ausbildungsjahr: € 967 (Ingenieurbüros), € 1.114 (öffentlicher Dienst)

      Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) — Stand: 02.12.2019

      Laut Gehalt.de verdient ein Vermessungs-Techniker/in (Fachrichtung Vermessung) im Durchschnitt zwischen 2.323 € und 3.581 € brutto pro Monat.

    • Wasserbauer/in

      Als Wasserbauer errichtest, erhältst und inspizierst Du Wasserstraßen und damit zusammenhängende Bauwerke. Unter Wasserstraßen versteht man schiffbare Flüsse und Kanäle. Du koordinierst den Bau von Staudämmen oder die Bepflanzung von Uferbereichen. Des Weiteren kontrollierst Du Gewässertiefen und Schifffahrtszeichen. Deine Arbeitgeber sind die Schifffahrtsverwaltung und die Betriebe des gewerblichen Wasserbaus.

      Voraussetzung für die 3-jährige Ausbildung ist der mittlere Schulabschluss (Realschulabschluss, mittlere Reife).

      Gehalt

      Während der Ausbildung verdienst Du ein durchschnittliches Arbeitsentgelt von:

      1. Ausbildungsjahr: € 765 bis € 850 (Baugewerbe*), € 987 (öffentlicher Dienst)
      2. Ausbildungsjahr: € 970 bis € 1.200 (Baugewerbe*), € 1.041 (öffentlicher Dienst)
      3. Ausbildungsjahr: € 1.190 bis € 1.475 (Baugewerbe*), € 1.091 (öffentlicher Dienst)
      *je nach Bundesland unterschiedlich

      Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) — Stand: 02.12.2019

      Laut Steuerklassen.com verdient ein Wasserbauer im Durchschnitt ca. 2.144 € brutto pro Monat.