Berufswelten Energie & Wasser: Ausbildung mit Hauptschulabschluss in Bauwesen und Vermessung
Berufswelten Energie & Wasser: Ausbildung mit Hauptschulabschluss in Bauwesen und Vermessung

Bauwesen und Vermessung

Wir bauen auf Dich

Im Berufsfeld Bauwesen und Vermessung dreht sich alles um die Versorgung der Gesellschaft mit z. B. Wasser, Strom oder Erdgas. Du bist maßgeblich bei der Errichtung von Bauten im Bereich des Tiefbaus beteiligt. So erschließt Du Trink- und Brauchwasserbrunnen, verlegst und sanierst Kanäle zum Abfluss des Wassers, baust Rohrleitungen zum Transport unserer täglichen Ressourcen oder fertigst Ver- und Entsorgungssysteme.

  • Brunnenbauer/in

    Die Zeiten, in denen sich Brunnenbauer mit Spitzhacke und Schaufel auf der Suche nach Wasser in die Erde gruben, sind längst vorbei: Der heutige Brunnenbauer ist ein bestens ausgebildeter Spezialist, der mit der Bedienung leistungsstarker Bohrgeräte ebenso vertraut ist wie mit der geologischen Bestimmung des Untergrundes.

    Doch trotz aller Veränderungen hat sich sein Hauptaufgabenfeld im Verlauf der Jahre nur gering verändert: Auch heute steht die Erschließung von Trink- und Brauchwasserbrunnen im Mittelpunkt dieses spannenden und abwechslungsreichen Berufes.

    Die Ausbildung zum Brunnenbauer dauert 3 Jahre. Voraussetzung für die Ausbildung ist zumeist ein Hauptschulabschluss, einige Industriebetriebe wählen hingegen häufig Bewerber mit einem mittleren Bildungsabschluss (Realschulabschluss, mittlere Reife) aus.

    Gehalt

    Während der Ausbildung verdienst Du im Durchschnitt:

    • 1. Ausbildungsjahr: 675 bis 755 Euro
    • 2. Ausbildungsjahr: 895 bis 1.115 Euro
    • 3. Ausbildungsjahr: 1.120 bis 1.400 Euro

    Quelle: Bundesagentur für Arbeit, berufenet.arbeitsagentur.de

    Laut Gehalt.de verdient ein Brunnenbauer durchschnittlich zwischen 1.877 und 2.578 Euro brutto pro Monat.

  • Kanalbauer/in

    Als Kanalbauer verlegst und sanierst Du Kanäle. Dafür vermisst Du Arbeitsstrecken und planst den Materialverbrauch. Du kümmerst Dich um die Bereitstellung der notwendigen Maschinen, mit denen Du anschließend die Schächte ausgräbst. Rohrleitungen verlegst Du mit leichtem Gefälle, sodass das Wasser abfließen kann. Für diese Arbeit erlernst Du auch, Abwassermengen zu berechnen und Schadstoffe zu erkennen.

    Voraussetzung für die 3-jährige Ausbildung ist der Hauptschulabschluss.

    Voraussetzungen

    Du bist für den Beruf des Kanalbauers geeignet, wenn Du

    • in einer guten körperlichen Verfassung und
    • belastbar bist,
    • ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen sowie
    • technisches und handwerkliches Verständnis hast.
    Gehalt

    Während der Ausbildung verdienst Du im Durchschnitt:

    • 1. Ausbildungsjahr: 675 bis 755 Euro
    • 2. Ausbildungsjahr: 895 bis 1.115 Euro
    • 3. Ausbildungsjahr: 1.120 bis 1.400 Euro

    Quelle: Bundesagentur für Arbeit, berufenet.arbeitsagentur.de

    Laut Gehalt.de verdient ein Kanalbauer monatlich zwischen 2.017 und 2.967 Euro brutto.

    Fortbildungsmöglichkeiten

    Nach Deiner Ausbildung zum Kanalbauer kannst Du an Fortbildungen (z. B. Seminaren, Lehrgängen) teilnehmen und könntest so auch einen dieser Berufe im Laufe Deines Berufslebens ausüben:

    • Vorarbeiter
    • Schachtmeister
    • Geprüfter Polier
    • Bautechniker
    • Bauingenieur
  • Rohrleitungsbauer/in

    Als Rohrleitungsbauer beschäftigst Du Dich mit den Lebensadern unserer Gesellschaft, in denen Erdgas, Wasser, Fernwärme, Strom oder Daten transportiert werden.

    Deine Aufgaben sind

    • Pläne lesen und zeichnen,
    • unterschiedliche Werkstoffe bearbeiten,
    • Montieren von Rohrleitungen,
    • Herstellen von Anschlüssen,
    • Prüfen, Warten, Inspizieren, Dokumentieren.

    Die Berufsausbildung dauert drei Jahre. Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgesehen. Die meisten Betriebe stellen überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein.

    Gehalt

    Während der Ausbildung verdienst Du im Durchschnitt:

    • 1. Ausbildungsjahr: 675 bis 755 Euro
    • 2. Ausbildungsjahr: 895 bis 1.115 Euro
    • 3. Ausbildungsjahr: 1.120 bis 1.400 Euro

    Quelle: Bundesagentur für Arbeit, berufenet.arbeitsagentur.de

    Der durchschnittliche Verdienst des Rohrleitungsbauers liegt bei 2.960 Euro brutto.

    Quelle: www.steuerklassen.com

  • Tiefbaufacharbeiter/in

    Als Tiefbaufacharbeiter stellst Du Baugruben, Gräben sowie Verkehrswege und -flächen her. Du baust Ver- und Entsorgungssysteme ein und wirkst bei Brunnenbohrungen und im Tunnelbau mit. Dabei kann es sich um Neubau- oder Sanierungsarbeiten handeln.

    Bei der Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter kannst Du einen der folgenden Schwerpunkte auswählen:

    • Straßenbauarbeiten
    • Rohrleitungsbauarbeiten
    • Kanalbauarbeiten
    • Brunnen- und Spezialtiefbauarbeiten
    • Gleisbauarbeiten

    Im Schwerpunkt Straßenbauarbeiten bist Du als Tiefbaufacharbeiter z. B. für das Anlegen von Böschungen und Randbefestigungen zuständig, pflasterst Gehwege und asphaltierst Straßen.

    Das Verlegen von Rohren für Gas- und Wasserleitungen und die Herstellung von Kabelschächten erlernst Du im Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten.

    Wenn Du den Schwerpunkt Kanalbauarbeiten wählst, verlegst Du Betonrohre und baust Einstiegsschächte.

    Im Schwerpunkt Brunnenbau- und Spezialtiefbauarbeiten bedienst Du Bohrgeräte und installierst Wasserförderungsanlagen.

    Wählst Du den Schwerpunkt Gleisbauarbeiten, erstellst Du den Unterbau für Gleise und verlegst Schienen.

    Die Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter dauert 2 Jahre. Ein bestimmter Schulabschluss ist rechtlich nicht vorgeschrieben. Die meisten Betriebe stellen Auszubildende mit einem Hauptschulabschluss ein.

    Gehalt

    Während der Ausbildung verdienst Du im Durchschnitt:

    • 1. Ausbildungsjahr: 675 bis 755 Euro
    • 2. Ausbildungsjahr: 895 bis 1.115 Euro

    Quelle: Bundesagentur für Arbeit, berufenet.arbeitsagentur.de

    Das durchschnittliche Arbeitsentgelt eines Tiefbaufacharbeiters liegt bei ca. 2.704 Euro brutto.

    Quelle: www.gehalt.de

  • Straßenbauer/in

    Als Straßenbauer dreht sich bei Dir alles um den Asphalt. Jegliche Art von Straßen, Geh- und Fahrradwege, Autobahnen und Flugplätze – für all das bist Du verantwortlich. Mit Baggern, Raupen und Walzen führst Du den gesamten Bau durch und planierst und verdichtest Bodenmassen. Auch Pflasterarbeiten und Entwässerungsgräben gehören zu Deinem Aufgabengebiet.

    Die Berufsausbildung dauert drei Jahre. Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgesehen. Die meisten Betriebe stellen überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein.

    Gehalt

    Während der Ausbildung verdienst Du im Durchschnitt:

    • 1. Ausbildungsjahr: 705 bis 785 Euro
    • 2. Ausbildungsjahr: 910 bis 1.135 Euro
    • 3. Ausbildungsjahr: 1.130 bis 1.410 Euro

    Quelle: Bundesagentur für Arbeit, berufenet.arbeitsagentur.de

    Das durchschnittliche Arbeitsentgelt eines Straßenbauers liegt bei 1.660 bis 3.784 Euro brutto.

    Quelle: www.gehaltsvergleich.com