Bewerbungstipps für Studierende

Mit dem Bewerben für ein langfristiges Jobangebot solltest Du frühzeitig beginnen. Sofern Du bereits alle Prüfungsergebnisse erhalten hast und Dich Deiner Bachelorthesis widmest, ist es sinnvoll, Dich bereits nach geeigneten Arbeitsstellen umzusehen und bei den entsprechenden Unternehmen zu bewerben.

Hör jedoch zu keinem Zeitpunkt auf, Bewerbungen zu verschicken. Viele Arbeitgeber veröffentlichen ihre Stellenausschreibungen auch relativ kurzfristig. So erhöhst Du Deine Chancen auf eine erfolgreiche Jobsuche.

Sollte Dir trotz unseres Ratgebers das Verfassen Deiner Bewerbung schwer fallen, hole Dir Hilfe von Personen, die im Schreiben einer Bewerbung erfahren sind. Die Arbeitsagentur bietet Dir ebenfalls die Möglichkeit, ein kostenloses Bewerbertraining in Anspruch zu nehmen.

  • Bewerbungsmappe

    Eine ordentliche Bewerbungsmappe enthält der Reihenfolge nach ein Deckblatt, das Anschreiben, Deinen persönlichen Lebenslauf und die erforderlichen Zeugnisse und Leistungsnachweise. Falls Du Dich für eine Printbewerbung entscheidest, gilt es, hier besonders auf die Sauberkeit der Dokumente zu achten. Flecken oder Knicke im Papier sind tabu.

  • Deckblatt

    Das Deckblatt ist kein fester Bestandteil einer Bewerbungsmappe. Du entscheidest selbst, ob Du Deinen Bewerbungsunterlagen eins beifügen oder nicht. Grundsätzlich bietet das Gestalten eines Deckblatts aber nur Vorteile und stellt zudem auch noch eine Entlastung für die Personaler der verschiedenen Unternehmen dar. Das Deckblatt ermöglicht diesen einen schnelleren Überblick über die Bewerber zu erlangen und wertet außerdem Deine Mappe optisch auf.

    Du solltest genauestens auf die Reihenfolge der Dokumente in Deinen Bewerbungsunterlagen achten. Das Deckblatt liegt hier obenauf, also noch vor dem Anschreiben und dem Lebenslauf. So springt es dem Personaler direkt ins Auge.

    Wichtig ist, dass Du das Deckblatt besonders schlicht hältst. Überflüssige Inhalte und Schnörkel lenken nur von Deiner eigentlichen Bewerbung ab und wirken außerdem unprofessionell. Die Gestaltung sollte sich dem Stil Deiner restlichen Unterlagen anpassen.

    Dein Bewerbungsfoto und Deine Kontaktdaten mit Deinem Namen und Deiner Anschrift bilden die wesentlichen Bausteine des Deckblatts. Platziere beides am besten mittig. Über Dein Foto solltest Du einen Titel setzen wie beispielsweise „Bewerbungsunterlagen“ oder „Bewerbung um die Stelle als …“.

  • Anschreiben

    Das Anschreiben ist der wichtigste Teil Deiner gesamten Bewerbung. Du hast hier die Chance, Dich positiv zu präsentieren und somit auch das Unternehmen davon zu überzeugen, dass Du genau der Richtige für den Job bist.

    Deshalb ist der korrekte Aufbau des Anschreibens von besonderer Bedeutung.

    Zunächst gilt es, den Briefkopf zu gestalten. Dieser besteht aus

    • Absender,
    • Empfänger,
    • Datum und
    • Betreffzeile.

    Du trägst Dich als Absender mit Deinem vollständigen Namen, Deiner Adresse und Deinen Kontaktdaten am oberen linken Rand der Seite ein. Darunter schreibst Du den Empfänger mit dem Namen und der Anschrift des Unternehmens. Benenne auch unbedingt Deinen direkten Ansprechpartner, falls Du weißt, wie er heißt. Wichtig ist auch das Datum, das Du am rechten Rand unterhalb des Empfängers angibst. Zuletzt gehört der Grund Deines Schreibens in die Betreffzeile. Hier könnte beispielsweise „Bewerbung um eine Stelle als …“, stehen.

    Richte Dein Anschreiben bestenfalls persönlich an die zuständige Kontaktperson. Kennst Du den Namen nicht, gilt hier die Standardanrede „Sehr geehrte Damen und Herren“.

    Beziehe Dich anfangs auf die Quelle der Bewerbungsausschreibung und teile dem Unternehmen mit, wo genau Du die offene Stelle entdeckt hast. Falls Du ein Angebot im Internet gefunden hast, könnte Dein Einleitungssatz wie folgt lauten: „… mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenausschreibung auf www.berufswelten-energie-wasser.de gelesen. Hiermit möchte ich mich um diese bewerben“. Möglicherweise hast Du ja bereits im Voraus mit Deinem Ansprechpartner telefoniert. Dann solltest Du unbedingt in einem Nebensatz Bezug auf das Gespräch nehmen.

    Teile dem Unternehmen mit, warum Du an einer Stelle in Deinem angestrebten Tätigkeitsbereich interessiert bist und sprich vor allem Deine Motivation aus. Du könntest Dich ruhig auf persönliche Erfahrungen, beziehen. Das signalisiert fachkundiges Praxiswissen und kommt beim Unternehmen gut an.

    Erwähne im Anschreiben nochmal Dein Studium oder gib den Zeitpunkt Deines voraussichtlichen Abschlusses an. Du könntest beispielsweise schreiben: „Ich studiere zurzeit im sechsten Semester an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und erhalte meinen akademischen Grad vorraussichtlich im Oktober 2017“. Natürlich kannst Du auch hier das Praxissemester erwähnen, das Du absolviert hast. Wichtig ist in dem Falle nur, dass Du eventuelle Bescheinigungen besitzt und sie der Bewerbungsmappe beilegen kannst.

    Im folgenden Teil gilt es, ordentlich Werbung für Deine Person zu machen. Überzeuge den Arbeitgeber davon, dass Du genau der Richtige für das Stellenangebot bist und erzähle in kurzen und knappen Sätzen von Erfahrungen, die Du bereits in Deinem angestrebten Berufszweig gesammelt hast. Argumentiere mit Studienkursen, die für die Arbeit im Unternehmen nützlich sein könnten. Du musst nur darauf achten, dass Du den Bezug zum Tätigkeitsfeld nicht verlierst. Nenne letztlich Eigenschaften, mit denen Du das Unternehmen im Berufsalltag fördern und unterstützen könntest:

    • Belastbarkeit
    • Zuverlässigkeit
    • Teamfähigkeit
    • Lernbereitschaft
    • Flexibilität
    • Kontaktfreudigkeit

    Zum Schluss darf eine höfliche Verabschiedung nicht fehlen. Weisen das Unternehmen darauf hin, dass Du Dich über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch freuen würdest. Verabschiede Dich „mit freundlichen Grüßen“ und gib eine Zeile darunter Deinen vollständigen Namen an. Natürlich ist auch Deine persönliche Unterschrift ein Muss.

    Rechtschreibfehler sollten auf keinen Fall Teil Deiner Bewerbung sein. Sie wirken unprofessionell und vermitteln Deinem Ansprechpartner das Gefühl von Interesselosigkeit. Bitte daher ein Familienmitglied oder einen Freund, sich Deine Bewerbung nochmals genauer anzuschauen. So bist Du abgesichert und es sollte eigentlich nichts mehr schief gehen.

  • Lebenslauf

    Der nächste Schritt zu einer vollständigen Bewerbung ist das Verfassen Deines Lebenslaufs. Hier hat vor allem die Übersichtlichkeit oberste Prioriät, da der Arbeitgeber auf einen Blick Deine Referenzen sehen möchte. Achten besonders auf einen einheitlichen Aufbau. Ein ungeordneter Lebenslauf macht keinen guten Eindruck und meist wird es dann für das Unternehmen mühsam, Deine Daten zu sortieren.

    Im Allgemeinen machst Du in Deinem Lebenslauf Angaben zu Deiner Person, Deiner Schulbildung und Deinen Bildungsabschlüssen. Wichtig sind jedoch auch Deine bisherige Arbeitserfahrung sowie Deine persönlichen Interessen und Hobbys. Das Unternehmen lernt Dich also gewissermaßen kennen und erfährt mehr über Deine Qualitäten.

    Zuerst solltest Du die Überschrift „Lebenslauf“ wählen und sie an den Anfang des Gesamtdokuments setzen.

    Es folgt eine Auflistung Deiner Kontaktdaten mit Angaben zu Deinem Namen, Deiner Adresse, Deiner Telefonnummer und schließlich auch Deiner E-Mail-Adresse. Was erstmal komisch wirkt, ist dennoch üblicher Bestandteil eines ordentlichen Lebenslaufs – die Nennung Deines Familienstands. Diese signalisiert Deinem Ansprechpartner, wie weit Du in Deiner Familienplanung fortgeschritten bist und charakterisiert Dich ebenso als ehrlichen Menschen, da Du private Themen offen legst. In den meisten Fällen kann bei Studenten an dieser Stelle „ledig“ eingetragen werden.

    Den wesentlichen Teil Deines Lebenslaufs machen die Angaben zu Deinem schulischen und studentischen Werdegang und Deinen bisherigen praktischen Erfahrungen aus. Zunächst gibst Du Deine bislang besuchten Schulen, Hochschulen oder Universitäten inklusive Deiner dort erworbenen Abschlüsse in chronologischer Reihenfolge an. Falls Du das Studium noch nicht beendet hast, nenne einfach den Zeitpunkt, an dem Du voraussichtlich den akademischen Grad erwerben wirst. Selbstverständlich gehört zu jedem Deiner Einträge auch eine grobe Zeitangabe. Meist reicht die Aussage über Monat und Jahr Deines Schuleintritts sowie Deines Schulabgangs völlig aus.

    In dieser Weise gehst Du auch bei der Auflistung Deiner Praktika vor. Du solltest nur darauf achten, dass Du die Angaben Deiner bisher besuchten Bildungsstätten und die Deiner praktischen Erfahrungen im Lebenslauf voneinander trennst.

    Für die Auflistung Deines Werdegangs hast Du zwei Möglichkeiten:

    • Der amerikanische Lebenslauf beginnt mit dem aktuellsten Eintrag und reicht dann zeitlich geordnet bis zur Grundschule beziehungsweise dem ersten Praktikum zurück.
    • Die klassische Variante beginnt mit der Vergangenheit und endet mit dem neuesten Eintrag.

    Um das Unternehmen vollständig von Deiner Person als Arbeitnehmer zu überzeugen, solltest Du auch Deine persönlichen Kenntnisse und Fähigkeiten erwähnen. EDV- und Sprachkenntnisse sind sehr gefragt. Führe an, in welchen Informatik-Bereichen Du Dich auskennst und wie gut Deine Fähigkeiten auf dem jeweiligen Gebiet sind. So gehst Du auch bei den Informationen zu Deinen Sprachkenntnissen vor. Hier kannst Du vier Rubriken unterscheiden:

    • Grundkenntnisse: Du bist in der Lage, simple Sätze zu erfassen.
    • gute Kenntnisse: Du bist in der Lage, sich im Alltag zu verständigen.
    • fließend: Du bist in der Lage, mühelos und fehlerfrei zu kommunizieren und formale Schriftstücke zu lesen und selbstständig aufzusetzen.
    • verhandlungssicher: Du bist in der Lage, Verhandlungen fachgerecht zu führen und Fachtexte sowie Fachsprache zu erfassen.
    • Muttersprache: Du hast die Sprache von Kindesbeinen an gelernt und kannst Dich einwandfrei verständigen.

    Aber nun genug mit Zahlen und Daten. Damit das Unternehmen mehr über Dich als Person und Deinen Charakter erfahren kann, listest Du Deine Hobbys und Interessen auf. Sie gewähren dem Arbeitgeber einen kleinen Einblick in Dein Privatleben und können ihm Aufschluss über Deine menschlichen Eigenschaften geben. Du solltest deshalb darauf achten, welche Freizeitgestaltungen Du angibst. Extremsportarten bergen meist ein hohes Unfallrisiko und könnten das Unternehmen wegen möglicher Krankenhausaufenthalte abschrecken. Hobbys wie Kino oder fernsehen gelten eher als passiv und werfen kein gutes Licht auf Dich. Zähle also bestenfalls die Interessen auf, die zu Deinem angestrebten Berufsbild passen.

    Auch auf dem Lebenslauf dürfen Orts- und Datumsangabe sowie Deine persönliche Unterschrift nicht fehlen. Falls Du kein Deckblatt gestaltet hast, klebe hier Dein Foto auf. Es wird in der oberen rechten Ecke des Lebenslaufs platziert. Bei Deinem Bewerbungsfoto solltest Du unbedingt auf angemessene Kleidung achten. Ein freundlicher Gesichtsausdruck lässt Dich sympathischer wirken und spricht das Unternehmen mehr an, als starre Mundwinkel. Zudem können Fotografen professionelle Fotos von Dir machen und Dich ins rechte Licht rücken. Somit erhöhst Du Deine Chancen auf ein Vorstellungsgepräch, denn denk daran: Der erste Eindruck zählt!

    Genau wie im Anschreiben sind Rechtschreibfehler hier tabu. Suche Dir also jemanden, der Deinen Lebenslauf noch einmal gegenliest und Dich auf mögliche Fehler hinweist.

  • Zeugnisse

    Einer Bewerbungsmappe legst Du generell nur Kopien Deiner Zeugnisse und persönlichen Unterlagen bei. Originale werden nur nach Aufforderung eingereicht.

    Am wichtigsten ist Deine Studienurkunde. Falls Du außerhalb Deutschlands studiert hast, musst Du Deinen akademischen Grad erst anerkennen lassen. Informationen hierzu bekommst Du auf der Webseite der Kultusministerkonferenz. Wir empfehlen Dir auch, Deine angegebenen Referenzen nachzuweisen. Solltest Du also Praktika oder Aushilfsjobs angegeben haben, füge Deiner Bewerbungsmappe die entsprechenden Zeugnisse bei.

  • Online-Bewerbung

    Bei der Online-Bewerbung hast Du in erster Linie die Möglichkeit, Angaben zu Deinen beruflichen Erfahrungen und Deinen bisherigen Qualifikationen in praktische Abfragemasken einzutragen. Dieses Vorgehen ist vor allem für den Arbeitgeber von Vorteil, da sich die Daten der einzelnen Bewerber so besser abgleichen lassen.

    Vermutlich musst Du Dich zunächst im System des Unternehmens registrieren. Du erhältst nun Deine Logindaten, die Du später auch wiederverwenden kannst, um den Status Deiner Bewerbung zu verfolgen. Einige Firmen bieten ihren Bewerbern diese Möglichkeit, damit das Warten auf eine Rückmeldung erträglicher wird.

    Lies Dir sorgfältig das Online-Formular durch, damit Du Dir ein Bild davon machen kannst, was das Unternehmen von Dir wissen möchte. Du solltest Dir schon einmal grob überlegen, welche Informationen Du in die einzelnen Masken einträgst. Es ist vernünftig, jedes Eingabefeld Schritt für Schritt auszufüllen. Stürzt Du Dich voreilig auf das Formular, passieren Dir wahrscheinlich Fehler und Du kommst durcheinander.

    Gewissermaßen bedeutet die Online-Bewerbung nur das Übertragen Deines Lebenslaufs in einzelne Masken. In manchen Fällen wird Dir auch noch ein freies Textfeld geboten, in dem Du Dein Anschreiben verfassen kannst. Achte hier besonders auf eine saubere Struktur. Einige Arbeitgeber bieten Dir jedoch auch die Möglichkeit, Dein Anschreiben separat hochzuladen. Denk daran, Deine Anlagen immer in eine PDF-Datei umzuwandeln und sie erst mit einem ordentlichen Dateinamen dem Unternehmen zu überlassen. Fasse alle Zeugnisse in einem eigenen PDF-Dokument zusammen. So wird es für den Arbeitgeber einfacher, die Unterlagen zu sortieren.

    Beim Hinterlegen Deiner Kontaktdaten solltest Du eine seriöse E-Mail-Adresse wählen, bestehend aus Deinem Vor- und Deinem Nachnamen. Fiktive Adressen wirken genauso unprofessionell auf das Unternehmen, wie Rechtschreibfehler. Kontrolliere also nochmals sorgfältig Deine Eingaben und schicke das Formular erst ab, wenn Du Dir sicher bist, alles richtig eingetragen zu haben.

  • E-Mail-Bewerbung

    Eine Bewerbung sollte nur per Mail verschickt werden, wenn bei der Stellenausschreibung ausdrücklich darum gebeten wird. Wie die Printbewerbung besteht sie aus dem Anschreiben, dem Lebenslauf und deinen Zeugnissen.

    Versuche, wenn möglich, die konkrete E-Mail-Adresse des Ansprechpartners (meist in der Personalabteilung) herauszufinden und lasse ihm so Deine Bewerbung direkt zukommen. Notfalls kannst Du diese auch telefonisch erfragen. Richtest Du Dein Schreiben nämlich an eine allgemeine E-Mail-Adresse, wie beispielsweise info@berufswelten-energie-wasser.de, kann sie durch ein volles Postfach übersehen werden oder sogar verloren gehen.

    Es ist äußerst wichtig, die Betreffzeile zu nutzen, damit das Unternehmen auf den ersten Blick den Grund Deiner Mail erkennen kann. Du solltest hier die Betreffzeile aus Deinem Anschreiben übernehmen und Folgendes angeben: „Bewerbung um die Stelle als …“.

    Bei Deiner elektronischen Bewerbung kannst Du zwischen zwei Varianten entscheiden. Entweder Du tippst das Anschreiben als direkte E-Mail-Nachricht ein oder schickst es gemeinsam mit den anderen Dokumenten als PDF-Datei zum Unternehmen. Falls Du das Anschreiben per Mail verfasst, beginne direkt mit der Anrede. Da Du den Betreff ja bereits erwähnt hast, ist eine Überschrift oder gar ein Briefkopf überflüssig. Im Text solltest Du auch auf Formatierungen verzichten. Meist werden die Formatierungen beim Empfänger anders dargestellt als gedacht. Erstelle außerdem noch eine PDF-Datei von Deinem Anschreiben und sende diese mit den anderen Dokumenten wie Lebenslauf und Zeugnisse als Anhang mit. Schickst Du das Anschreiben ausschließlich als PDF-Datei an das Unternehmen und verzichtest auf ein zusätzliches Schreiben als direkte E-Mail, ist es sinnvoll, den Adressaten im Textfeld darauf hinzuweisen, dass Du die nötigen Unterlagen im Anhang mitgeschickt hast. Deine Kontaktdaten solltest Du bereits hier übermitteln.

    Die PDF-Dateien von Deinem Anschreiben, Lebenslauf und Deinen Zeugnissen solltest Du unbedingt komprimieren, da Dein Ansprechpartner bei zu langen Wartezeiten zum Öffnen der Dateien die Geduld verlieren könnte und Deine Bewerbung dadurch vielleicht nicht berücksichtigt wird. Gib den Dateien seriöse Namen, sodass der Empfänger die Dokumente direkt zuordnen kann – es gibt nichts Unangenehmeres als Unordnung in der Bewerbung.

    Eine angemessene E-Mail-Adresse ist, wie auch bei der Online-Bewerbung, ein absolutes Muss. Fiktive Namen wirken unprofessionell und landen zudem meist im Spamordner. Achte in Deinen Dokumenten besonders auf die Rechtschreibung und schicke die E-Mail probeweise an einen Freund oder ein Familienmitglied, um auf Nummer sicher zu gehen.

    Nach dem Absenden Deiner elektronischen Bewerbung ist ein regelmäßiger Blick in Dein Postfach unumgänglich. So kannst Du bei Anfragen des Unternehmens schnell reagieren.

    Hier einige Tipps, damit Deine Bewerbung Erfolgschancen hat:

    • Verschicke keine Standardbewerbungen. Diese wirken sehr unpersönlich und zudem auch weniger interessant.
    • Fordere keine Lesebestätigung vom Empfänger an. Bei vielen Bewerbungen könnte das lästig für den Arbeitgeber sein.
    • Achte beim Scannen Deiner Dokumente auf die Lesbarkeit und die Sauberkeit. Schief gescannte Schriftstücke sind ein Tabu.
  • Initiativbewerbung

    Die Initiativbewerbung bietet Dir die Möglichkeit, Dich bei einem Unternehmen zu bewerben, das genau Deinen Vorstellungen entspricht. Du schickst Deine Unterlagen nämlich an Firmen, die offiziell keine Stellen ausgeschrieben haben. So versuchst Du die Personalabteilung davon zu überzeugen, dass sie Dich entgegen ihrer eigentlichen personellen Planung als zusätzlichen neuen Arbeitnehmer einstellen. Eine Initiativbewerbung fordert also beste Vorbereitung, denn Du musst beeindrucken.

    Am wichtigsten ist es, eine persönliche Bindung zum Unternehmen aufzubauen. Versuche daher, Kontakt zu dem verantwortlichen Personalleiter herzustellen. Name und Telefonnummer lassen sich leicht über die firmeneigene Internetseite herausfinden. Bei einem Telefonat mit Deinem Ansprechpartner solltest Du in Erfahrung bringen, ob Dein Berufsbild in Deinem Wunschunternehmen überhaupt vertreten ist. Hole Dir außerdem Informationen zu den Handlungsgrundsätzen (Leitbild und Werte) des Unternehmens ein. Das hilft Dir später, Deine Stärken besser hervorzuheben. Anschließend solltest Du in Deinem Anschreiben unbedingt Bezug auf das Gespräch mit dem Personalleiter nehmen.

    Generell wird die Bewerbungsmappe so aufgebaut wie bei einer gewöhnlichen Printbewerbung. Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse dürfen also nicht fehlen. Behalte die typischen Merkmale eines Anschreibens bei, aber achte dennoch darauf, Standardformulierungen wegzulassen. Versuche so interessant und individuell wie möglich zu wirken, um das Unternehmen von Dir zu überzeugen.

  • Nachfragen

    Wenn Du nach dem Absenden Ihrer Bewerbung länger nichts von dem Unternehmen hörst, hast Du die Möglichkeit, telefonisch nachzuhaken. Das macht das Warten auf eine Antwort erträglicher, aber Achtung – auch hier sollten einige Regeln beachtet werden!

    Notiere Dir zu jeder Deiner Bewerbungen das Datum, an dem Du sie abgeschickt hast. Dies gilt auch für Bewerbungen per Mail. So kannst Du immer nachvollziehen, bei welcher Deiner Bewerbungen Du Dich noch etwas gedulden musst und bei welcher der passende Zeitpunkt ist, das Unternehmen telefonisch zu kontaktieren. Bei einer Printbewerbung solltest Du zwei Wochen warten, bis Du den Personalverantwortlichen anrufst; bei einer Online-Bewerbung reicht eine Woche Wartezeit aus. Frage nach, ob Deine Bewerbung beim Unternehmen eingetroffen ist und wann Du mit einer Antwort rechnen kannst. Versuche vor allem, keine Vorwürfe zu formulieren, wie „Warum haben Sie mir noch nicht auf meine Bewerbung geantwortet?“ und auch keine voreiligen Schlüsse zu ziehen: „Bei so einer langen Wartezeit vermute ich, dass ich die Stelle nicht bekomme“. Sätze wie diese werfen eher ein negatives Licht auf Dich, als dass sie Dir aufschlussreiche Informationen einbringen. Versuche also bestimmt, aber dennoch höflich und zurückhaltend zu sein.

    Wartest Du mit einem Anruf zu lange, könnte das Unternehmen meinen, Du wärst unorganisiert und hättest nur wenig Interesse an der ausgeschriebenen Stelle; wartest Du zu kurz, zeugt das von Ungeduld. Beides Eigenschaften, mit denen Du als Bewerber nicht in Verbindung gebracht werden solltest.

    Ziehe Dich für das anstehende Telefonat zurück und schalte Lärmquellen, wie Radio oder Fernsehen, ab, denn jetzt ist Deine Konzentration gefragt. Aus einem normalen Telefonat könnte schnell ein kurzes Vorstellungsgespräch werden und darauf musst Du gut vorbereitet sein. Lege Dir also vorher passende Antworten auf mögliche Fragen parat und halte Deine Unterlagen bereit. Das Gespräch ist wahrscheinlich der erste richtige und intensive Kontakt mit dem Unternehmen und es gilt, im Gedächtnis zu bleiben und einen positiven Eindruck zu hinterlassen.

  • Vorstellungsgespräch

    Du hältst nun endlich die ersehnte Einladung zu einem Vorstellungsgespräch in der Hand? Dann ist es an der Zeit, die Vorbereitungen für das kommende Gespräch zu treffen, denn einen Personaler überzeugst Du nicht nur mit guten Noten und praktischen Erfahrungen – hier zählt auch Deine Persönlichkeit und vor allem ein professionelles Auftreten. Versuche Dich selbst gut zu vermarkten und überzeuge Dein Gegenüber von Deinen Vorteilen als zukünftiger Arbeitnehmer.

    Schon bei Deiner Kleidung solltest Du einige Regeln beachten, denn Du musst schon jetzt repräsentativ für Dein Wunschunternehmen wirken. Ziehe nur saubere Klamotten an und bügel grobe Knicke heraus. Dein äußeres Erscheinen sagt viel über Deine Einstellung und Motivation aus. Wähle schlichte, aber dennoch schicke und stilvolle Kleidung aus, die Du für Deinen Berufszweig für angemessen hältst. Falls Du Dich für einen Stelle im kaufmännischen Bereich bewirbst, solltest Du einen Anzug tragen. Dennoch darf der Wohlfühlfaktor nicht zu kurz kommen. Man könnte Dir ansehen, wenn Du Dich in Deiner Kleidung unwohl fühlst. Versuche auch auf die kleinen Details zu achten. Zu viel Schminke, Schmuck oder Parfüm wirken oft abschreckend und Verzierungen am Körper sind für die meisten Arbeitgeber ein Tabu. Deshalb gilt: Sichtbaren Körperschmuck entfernen und Tattoos verdecken; Schminke, Schmuck und Parfüm dezent einsetzen.

    Es wirkt viel sympathischer, wenn Du die Namen Deiner Gesprächspartner bereits kennst und Du sie somit direkt ansprechen kannst. Du wirst merken, dass Deine Unterhaltung damit auf einer persönlicheren Ebene stattfinden kann und sich Deine angespannte Stimmung auflockern wird. Du solltest schon im Vorfeld versuchen, viele Informationen über Dein Tätigkeitsumfeld und das Unternehmen selbst zu sammeln. Personaler testen oft, wie gut Du über Deinen zukünftigen Arbeitsbereich und -ort Bescheid weißt. Nutze also die Möglichkeit, um zu zeigen, dass Du Dich wirklich für die Stelle interessierst und Du bereit bist, im Sinne des Unternehmens Vollgas zu geben. Wenn Du Glück hast, verrät Dir der Internetauftritt des Arbeitgebers bereits, auf welche Grundsätze er besonders Wert legt. Solche Aussagen kannst Du im Gespräch natürlich zu Deinen Gunsten verwenden. Ein Blick auf Deine Bewerbungsunterlagen könnte ebenfalls hilfreich für Dich sein. Bei möglichen Fragen zu Deinem Lebenslauf hast Du so die Jahresdaten Deiner Abschlüsse und Praktika im Kopf und gerätst nicht ins Stocken.

    Du solltest Dir bewusst machen, dass in nahezu jedem Vorstellungsgespräch nach Deinen Stärken und, was wesentlich unangenehmer ist, nach Deinen Schwächen gefragt wird. Wer gibt schon gerne zu, dass er chaotisch ist oder morgens auch mal gerne den Wecker überhört? Damit Du auch hierzu die richtigen Antworten bereit hast und Schwächen nennen kannst, die Dich als Arbeitnehmer nicht negativ auffallen lassen, ist es ratsam, Dir schon einmal vorab Gedanken zu machen. Achte darauf, dass Deine Stärken einen großen Bezug zu Deinem Beruf haben und Deine Schwächen nur wenig ins Gewicht fallen. Wenn Du zudem angibst, an Deinen negativen Eigenschaften zu arbeiten, verlieren sie bei Deinen Gesprächspartnern an Bedeutung und die positiven Seiten an Dir rücken in den Vordergrund. Du solltest versuchen, Deine Aussagen mit Beispielen zu belegen: „Ich bin sehr verantwortungsbewusst, was ich bereits während meines Praktikums in einer Jugendeinrichtung unter Beweis stellen konnte.“

    Falls Du immer noch unsicher bist, kannst Du das Vorstellungsgespräch auch mit einem Deiner Freunde oder einem Familienmitglied durchspielen.

    Während des Vorstellungsgesprächs gibt es einiges zu beachten. Auf Dein pünktliches Erscheinen wird großen Wert gelegt. Kommst Du hier schon ohne einen besonderen Grund zu spät, wirft das ein schlechtes Licht auf Dich und Deine allgemeine Arbeitseinstellung. Daher ist es sinnvoll, genügend Zeit für die Anfahrt einzuplanen und Stau auf der Autobahn oder Verspätungen von öffentlichen Verkehrsmitteln einzukalkulieren. Beim Begrüßen Deiner Gesprächspartner wirkt es immer netter, wenn Du ein kleines Lächeln auf den Lippen hast, denn es gibt nichts unsympathischeres als einen schlecht gelaunten Bewerber. Du solltest jedoch nicht vorschnell die Initiative ergreifen und lieber warten, bis Dir Dein Gegenüber die Hand zur Begrüßung entgegen streckt. Bleibe solange stehen, bis Du zum Sitzen aufgefordert wirst und versuche in jeder Situation auf Deine Körperhaltung zu achten; sie sagt viel über Deine momentane Verfassung aus. Die Unterhaltung erfordert Deine volle Konzentration, denn es ist wichtig, gut zuzuhören und das Gespräch zu verfolgen. So kannst Du gegebenenfalls auch eigene Fragen zum Unternehmen stellen und Dein Interesse signalisieren. Halte immer Blickkontakt mit Deinem Gesprächspartner. Du zeigst ihm hiermit, dass Du aufmerksam und auch geistig präsent bist. Absolut unpassend ist es, während Deines Bewerbungsgesprächs Kaugummi zu kauen. Schmatzende Antworten sind sehr unhöflich. Das Gespräch sollte außerdem nicht von dem Klingelton Deines Handys untermalt werden, also denk daran, es noch vor dem Betreten des Firmengebäudes auszuschalten.

    Hier sind noch ein paar Tipps für Dich:

    • Um Deine Füße ruhig zu halten, kannst Du die Beine übereinanderschlagen oder sie aber auch fest auf den Boden stellen.
    • Deine Hände sollten übereinander gefaltet auf dem Tisch liegen.
    • Unruhige Fuß- und Handaktivitäten zeigen Deinem Gesprächspartner, dass Du nervös und unsicher bist.
    • Falls Dir der Blickkontakt zu anderen Menschen schwer fällt, schaue auf den Punkt zwischen den Augenbrauen. Dein Gegenüber wird nicht merken, dass Du ihm nicht direkt in die Augen guckst.
    • Fehler können Dir immer mal passieren. Das ist aber nicht weiter schlimm, wenn Du sie offen und locker ansprichst.

    Im Laufe des Bewerbungsgesprächs werden Dir viele Fragen gestellt, die Du möglichst selbstbewusst und ohne nachzudenken beantworten solltest. Versuche Dir also schon im Vorfeld mögliche Antworten bereitzulegen:

    • Die Frage, ob Du gut hergefunden hast, solltest Du bejahen. Auch wenn Du schon eine Viertelstunde in der Straße umhergeirrt bist und das Gebäude nicht auf Anhieb gefunden hast, ist es sinnvoll, dem zukünftigen Arbeitgeber ein Lob für seine Wegbeschreibung auszusprechen.
    • Auf die Frage nach Deinem Wohlbefinden, kannst Du ruhig ehrlich antworten. Sag, dass es Dir gut geht, aber sprich auch aus, wenn Du nervös bist. Dein Gesprächspartner wird versuchen, Dir Deine Angst vor der kommenden Unterhaltung zu nehmen.
    • Das Unternehmen möchte sicher von Dir wissen, wie gut Du Dein zukünftiges Tätigkeitsfeld bereits kennst. Hier solltest Du Dich auf praktische Erfahrungen beziehen, die Du bereits auf dem Arbeitsgebiet gesammelt haben, und darauf eingehen, welche Aufgabenbereiche Dir besonders Spaß machen. So signalisierst Du Interesse und wirkst zudem noch überzeugend.
    • Der Frage, welche Voraussetzungen Du für den Beruf mitbringst, solltest Du mit Deinen Stärken begegnen. Beziehe Deine positiven Eigenschaften auf die Anforderungen der verschiedenen Bereiche des Jobs. Bewirbst Du Dich um eine Stelle zum Betriebswirt, kannst Du beispielsweise Dein Geschick im Umgang mit Zahlen und Deine Freude am Rechnen erwähnen.
    • Sicherlich wirst Du auch Dinge gefragt, die Dir im ersten Augenblick unangenehm erscheinen, aber genau hier ist es wichtig, gelassen zu bleiben. Du könntest zum Beispiel gefragt werden, ob Du Dich noch bei anderen Betrieben beworben hast. Bleibe bei der Wahrheit und sag ehrlich, wenn dies der Fall ist. Du kannst anschließend aber noch versichern, dass Du das Jobangebot in diesem Unternehmen bevorzugst.
    • Natürlich möchten Deine Gesprächspartner von Dir wissen, warum Du in ihrem Betrieb gerne arbeiten möchtest. Sprich hier Deinen positiven Eindruck vom Internetauftritt an und äußere den Gedanken, dass Du in der Firma viel lernen könntest. Falls Du bereits mehr über die Grundsätze des Unternehmens in Erfahrung bringen konntest, solltest Du an dieser Stelle erwähnen, dass diese Dir auch wichtig sind.

    Im Anschluss an das Vorstellungsgespräch solltest Du unbedingt eigene Fragen an Deine Gesprächspartner stellen. So wirkst Du motiviert und drückst noch einmal Dein Interesse für die offene Stelle und das Unternehmen aus. Du könntest Dich nach folgenden Dingen erkundigen:

    • Mitarbeiteranzahl des Unternehmens
    • Betriebsbereiche, mit denen Du in Deinem Arbeitsalltag in Berührung kommst
    • voraussichtliche Arbeitszeiten
    • Zeitraum, in dem sich das Unternehmen für einen der Bewerber entscheidet
  • Assessment-Center

    Einige Firmen laden die Bewerber zu einem sogenannten Assessment Center ein. Hier wollen sie testen, wer wirklich für die Stelle geeignet ist und ins Unternehmen passt. Häufig nutzen besonders große Firmen dieses Auswahlverfahren, um einen direkten Blick über die Vielzahl der Bewerber zu haben. Meist sind die Assessment-Center in den verschiedenen Betrieben einheitlich aufgebaut und es gilt, sich gut hierauf vorzubereiten. Du hast nämlich die Chance, Dir innerhalb von ein paar Stunden die Stelle im Unternehmen zu sichern und die solltest Du nutzen!

    In der Regel beginnt das Assessment Center mit einer Selbstpräsentation. Hier solltest Du knapp, aber dennoch aussagekräftig Deine Person vorstellen und so die Personalverantwortlichen von Dir überzeugen. In den meisten Fällen dauern die Präsentationen nicht länger als zehn Minuten, doch auch diese Zeit kann lange werden, wenn man die passenden Worte nicht bereit hat. Deshalb ist es äußerst wichtig, dass Du Deine Präsentation wenigstens in groben Zügen zuhause vorbereitest. So nimmst Du Dir selbst die Unsicherheit und bist in der Lage selbstbewusst aufzutreten. Da die Personalverantwortlichen Deine Körpersprache beobachten und interpretieren werden, solltest Du auf einen sicheren Stand und eine ruhige Ausstrahlung achten. Versuche Dich in Deinem Vortrag von den anderen Bewerbern abzuheben und nimm vor allem Bezug auf die ausgeschriebene Stelle und das Unternehmen. Hebe Deine Stärken hervor und zeige, was Deine Person so interessant macht. Deine Zuhörer werden versuchen Dich mit Fragen nach Deinen Schwächen aus der Reserve zu locken, um beobachten zu können, wie Du mit unangenehmen Situationen umgehst. Auch hier gilt: Ruhe bewahren und ehrlich bleiben!

    Der zweite Teil des Assessment-Centers besteht aus der Gruppenarbeit. Hier musst Du gemeinsam mit anderen Bewerbern eine Aufgabe lösen. Das kann das Führen einer Diskussion, das Vorbereiten einer Präsentation oder aber das Darbieten eines Rollenspiels sein. Du solltest während dieser Phase jedoch immer im Hinterkopf behalten, dass Deine Verhaltensweise während der Gruppenarbeit beobachtet wird. Zeige also, dass Du ein fairer Teamplayer bist, aber dennoch bestimmt Deine Meinung sagen kannst ohne Deine Mitbewerber herumzukommandieren. Nur das gesunde Mittelmaß zwischen schüchtern und dominant wird Dir positiv angerechnet.

    Nun geht es für Dich in die letzte Runde – das Einzelgespräch steht an. Zunächst geben Deine Gesprächspartner Dir eine Rückmeldung über Deine Selbstpräsentation während der ersten Phase des Assessment-Centers und beschreiben ihren Eindruck von Dir im Umgang mit den anderen Bewerbern während der Arbeit in Gruppen. Kritik und Verbesserungsvorschläge solltest Du gerne entgegennehmen und versuchen, diese umzusetzen, damit Du das Unternehmen auch im späteren Arbeitsalltag von Dir überzeugen konntest. Mit den Tipps aus unserem Ratgeber sollte auch diese Hürde für Dich zu nehmen sein und vielleicht arbeitest Du ja bald schon in Deinem Wunschunternehmen.